Save the Oetz – Rettet die Ötzaler Ache!

Die Ötztaler Ache ist massiv vom Ausbau des Kraftwerks Kaunertal bedroht. Die geplante Kraftwerkskette zieht sich über die ganzen Ötztaler Alpen – dafür sollen u.a. 25 m hohen Staumauern in Venter & Gurgler Ache gebaut, ein 120 m hoher Staudamm errichtet und das Platzertal geflutet werden. Bis zu 80% des Ötztaler Wassers sollen ausgeleitet werden: die gesamte Ötztaler Ache, Teile der Venter & Gurgler Ache würden zu Restwasserstrecken werden. Für Kajakfahrer:innen hieße das: Die meisten Strecken würden sogar im Sommer häufig zu wenig Wasser führen – im Herbst gäbe es auf keinem Abschnitt fahrbare Pegel. Die Attraktivität des Ötztals als Kajakrevier liegt in der Vielfalt der Strecken und der Wassersicherheit von Frühjahr bis Herbst – all das ginge verloren. Helft uns das Ötztal als internationales Epizentrum für den Kajaksport zu erhalten! Kommt zur Demo in Sölden am 02.10.2022 und unterzeichnet JETZT die Petition gegen den Ausbau Kraftwerk Kaunertal:

Petition: Stopp Ausbau Kraftwerk Kaunertal

JA zum Schutz der Alpen und Flüsse – JA zur naturverträglichen Energiewende – NEIN zum Ausbau des Kraftwerks Kaunertal

Die Ötztaler Alpen bergen mit ihren ausgedehnten Gletschern den letzten großen Wasserschatz der Ostalpen. Unzählige Tier- und Pflanzenarten finden hier noch einen intakten Rückzugsort. Dieser bedeutende Naturraum darf nicht geopfert werden: mit dem Ausbau des Kraftwerks Kaunertal drohen katastrophalen Folgen für Mensch und Natur. Ausgerechnet von den ökologisch hochwertigen Gletscherflüssen Venter und Gurgler Ache sollen bis zu 80 Prozent des Wassers ausgeleitet werden. Dieser massive Wasserentzug würde die Wasserversorgung für das ganze Ötztal massiv beeinträchtigen. Das ist gerade in Zeiten der Klimakrise völlig widersinnig.

Enorme Verbauung mitten in den Alpen


Gleichzeitig soll im Platzertal, einem bislang nahezu unberührten Hochtal, ein neuer Staudamm mit einer Höhe von 120 Metern gebaut werden. Das entspricht beinahe der Höhe des Stephansdoms in Wien, der fünffachen Höhe des Brandenburger Tors in Berlin und der siebenfachen Höhe des Goldenen Dachls in Innsbruck. Hinter diesem Damm würden 63.000 Quadratmeter wertvolle Moorlandschaften für immer in einem Stausee versinken – obwohl wir Moore im Kampf gegen die Klimakrise dringend brauchen. Wir können die Klimakrise und das Artensterben nur mit Hilfe der Natur bewältigen. Deshalb müssen wir die letzten intakten Naturräume und Flüsse der Alpen schützen. Politik und TIWAG müssen die Weichen für eine naturverträgliche Energiewende stellen, anstatt einseitig auf den Bau von neuen Wasserkraftwerken zu setzen. Der enorme Ausbau des Kraftwerks Kaunertal ist ein alpenweites Negativbeispiel, das nicht mehr zeitgemäß ist.

Daher fordern wir von der Tiroler Landesregierung:
  • Stopp des Projekts Ausbau Kraftwerk Kaunertal.
  • Schutz für die letzten ökologisch intakten Alpenflüsse.
  • Erhalt alpiner Naturlandschaften wie des Platzertals.
  • Eine naturverträgliche Energiewende.